Dienstag, Oktober 21, 2008

Eine interessante Werbebotschaft

Biogebäck an der Tankstelle

Die Botschaft war vergangenen Sonntag an vielen Zeitungsständern zu lesen - in den Viva-Tankstellenshops des österreichischen Ölkonzerns OMV gibt es ab sofort Bio-Gebäck!
Da ich kein Auto mehr besitze, kann ich die Aussage nicht bestätigen - ich muss mich also auf die Werbeaussage verlassen, doch freut es mich, dass das Argument "bio" für so wichtig erachtet wird, um damit Kunden anlocken und sich positiv von Mitbewerbern abheben zu können.
Sollte jemand Erfahrung mit dem versprochenen Angebot gemacht haben, wäre ich über eine Rückmeldung froh.

Samstag, Oktober 11, 2008

European Shark Week

Eine ganze Woche, 11. bis 19. Oktober, für den Schutz der Haie

Zum zweiten Mal findet die European Shark Week statt, um auf die zunehmende Vernichtung der weltweiten Haibestände hinzuweisen.

Wenn ihr nicht ohnehin Kontakt zu teilnehmenden Tauchclubs, Aquarien oder Organisationen habt, könnt ihr zumindest die Petition unterschreiben, die gerade von den säumigen europäischen Regierungen einen Aktionsplan zum Schutz der Haie einfordert.

Da Haie häufig nur wegen ihrer Flossen gefangen werden - die werden den Tieren bei lebendigem Leibe einfach abgeschnitten (siehe -> Shark finning) und der nicht mehr lebensfähige Körper wird danach wieder ins Meer geschmissen, damit die Haie krepieren können - könntet ihr auch Chinarestaurants die Haifischflossensuppe anbieten, bei eurem Besuch darauf aufmerksam machen, dass euch das sehr missfällt und sie die Suppe aus dem Angebot streichen sollten.

Weitere Informationen zur Shark Week, zur Bedrohung der Haie, oder zu Haien ganz allgemein, findet ihr auf der Homepage der -> Shark Alliance


P.S: ich weiß, dass auf dem obigen Bild kein Hai zu sehen ist, sondern ein Stör - Haibild habe ich leider keines aber auch diese Fischart ist sehr bedroht - es ist also eine Art Nachbarschaftshilfe!

Freitag, Oktober 10, 2008

Grün im Büro

Druckerpapier und worauf es ankommt

Wieder einmal ist das Papier im Drucker zu Ende gegangen und Nachschub ist zu beschaffen. Die Bemühungen für ein papierloses "Büro", für einen papierlosen Computeralltag laufen ja beständig, doch ganz ohne Ausdrucke geht es nicht.
Die Qualität des Papiers muss stimmen, das ist wohl die Grundvoraussetzung, aber nicht alleine wichtig. Auch die Herkunft des Holzes für die Papiererzeugung sollte bedacht werden. Raubbau durch riesige Kahlschläge und Waldplünderungen in den tropischen Regenwäldern, aber auch in der borealen Taiga sind leider Alltag. Doch brauchen wir das nicht hinzunehmen.

Papier mit dem FSC-Siegel gibt eine gewisse Garantie, dass grundlegende Prinzipien bei der Holzernte eingehalten werden. Ursprünglich war das Siegel auf Holz aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern der bedrohten tropischen Regenwälder ausgerichtet, doch sind die Grundsätze mittlerweile weltweit anwendbar.

Einer der global tätigen Konzerne, Mondi, bietet mit seinem Green Range-Papier, es trägt natürlich das FSC-Logo, eine umweltschonende Produktlinie an - das Papier wird entweder aus FSC-Holz oder aus Recyclingpapier hergestellt und eine Variante wird sogar chlorfrei gebleicht

Mittwoch, Oktober 08, 2008

Bio-Suppenwürze

Neben Gemüsewürfel gibt es auch Rindfleischwürfel

Almende hat über die Produkteinführung ja schon berichtet (siehe Beitrag), doch nun stellt Knorr die Verpackung um, aber erweitert gleichzeitig auch das Angebot.
Die Suppenwürze, von Knorr als Bio-Bouillon bezeichnet, gibt es im Glas (wie bisher), nun aber auch als Würfel (siehe Foto) und das jeweils in der Gemüse-, als auch in der Rindfleischvariante (siehe Knorr-Homepage).
Leider gibt es eine Schwachstelle anzumerken - die Rindfleischvariante, aber auch die Würfel sind im Moment noch schwer zu erhalten, u.a. nur bei Zielpunkt und Adeg. So bleibt nur zu hoffen, dass die großen Supermarktketten bald nachziehen und die Bio-Suppenwürze auch listen werden.

Sonntag, Oktober 05, 2008

Warum nicht?

Warum suchen wir uns die Botschaften auf unserer Bekleidung nicht selbst aus?

Die eigene Haut zu Markte tragen, oder vielmehr die Bekleidung mit Logos, Markennamen oder wie bei Sportlern mit völlig beliebiger Werbung zu pflastern, gehört ja mittlerweile leider zum Alltag.
Marktwirtschaftlich komisch ist dabei nur, dass wir dafür zahlen, Werbung für Firmen zu machen. Ist das typisch für einen Homo oeconomicus?
Logisch ist das jedenfalls nicht.
So ist Almende dabei die Streifen oder springenden Katzen abzuhaken und damit Platz für unterstützenswerte Projekte, Vorhaben, Initiativen oder Vereine zu machen. Die Auswahl ist enorm.
Traut euch!

P.S: Sollte jemand von euch nach Brasilien kommen, wäre ich über ein Leibchen (Größe L) der dortigen MST, der Landlosenbewegung, sehr erfreut.

Samstag, Oktober 04, 2008

Notes from Twin Peaks: Harvest Celebration

Last weekend the 10th Annual Harvest Celebration Farm Tour was held here in King County (Washington state). This was my second year participating in the event, and I chose to stick close to my new neighborhood.
King County is huge -- it is the 14th largest county in America -- and is mostly known for its largest city, Seattle. However, beyond the sprawling borders of Seattle, King County is also home to many farms in its rural areas (there are approximately 1,550 farmers in the county).

While folks in the city are fortunate to have over 30 farmers' markets to choose from to buy locally grown produce and farm products (at least for many months of the year), the Harvest Celebration allows for a special opportunity to leave city life behind for a few hours and go to the source of this bounty from the earth.
There are over 200 types of fruits and vegetables being grown here in King County, not to mention honey, various cheeses, and textiles from animals such as alpacas and sheep.

While this annual event is important in helping to promote local farmers and teach the public about efforts to practice sustainable farming techniques, perhaps most importantly it offers an opportunity for people to reconnect with the source of their nourishment.
When living in a city such as Seattle, it is so easy to lose touch with what we put in our bodies.
Many food items are packaged in layers of materials and have traveled hundreds or even thousands of miles before settling on a shelf at the grocery store.
Being able to walk amongst the living vegetables, pet the goats and cows, and taste freshly pressed apple cider was indeed a special treat.

Mittwoch, Oktober 01, 2008

Nachschub

Ökologische Produkte für unterschiedliche Reinigungsbedürfnisse

Mit dem eigenen Nachschub ist es wieder einmal an der Zeit über ökologische Reinigungsprodukte bzw. Naturkosmetik zu schreiben.

Ecover ist im Bereich Reinigungs- und Waschmittel mit einer großen Produktpalette schon seit Jahren vertreten. Ecover setzt ökologische Überlegungen auch in der eigenen Firmenpolitik konsequent um - von der Mobilität der Mitarbeiter, über die Gestaltung des Produktionsprozesses bis zum Einsatz "grüner" Energie und der Umsetzung eines Wasser gegen Armut-Projektes in Äthiopien.
Die Naturkosmetikprodukte der Firmen Sante, Lavera und Speick verzichten alle auf Tierversuche und setzen nur natürliche Rohstoffe für ihre Produkte ein.
Teilweise findet sich das BDIH-Siegel "Kontrollierte Naturkosmetik", Lavera und Sante haben es, Speick scheint in einer Übergangsphase zu sein, denn auf anderen Produktgruppen ist es ebenfalls zu finden und teilweise scheint sogar das Vegan-Siegel auf - Lavera führt es, Ecover hat es leider vor einiger Zeit aufgegeben (siehe Bericht).